Spatenstich für neue Spiel- und Begegnungsstätte am Längenfeldweg
Der Entwurf steht, der erste Spatenstich ist gesetzt: Am Längenfeldweg beginnt die Umsetzung der neuen Spiel- und Begegnungsstätte – eines Projekts, das aus dem Quartier heraus entstanden ist und Murnaus Norden künftig einen neuen Treffpunkt geben soll.
Der erste Spatenstich brachte alle Beteiligten zusammen: Bürgermeister Rolf Beuting, Landrat Anton Speer, Angelika Schmid von der ZugspitzRegion, Florian Steinbach, Geschäftsführer der Wohnbau Weilheim, Landschaftsarchitekt Christoph Kloyer, Gartenbauer Peter Seeling, Mitglieder des Seniorenbeirats und der Kinder- und Jugendvertretung sowie Kinder aus dem Kindergarten St. Nikolaus. Die Zusammensetzung zeigte bereits, wofür der künftige Ort stehen soll: für unterschiedliche Generationen, verschiedene Perspektiven und ein Miteinander im Quartier.
„Mit der Spiel- und Begegnungsstätte entsteht am Längenfeldweg so etwas wie ein Wohnzimmer für Murnaus Norden: ein Ort, an dem Kinder spielen, Jugendliche sich treffen, Familien verweilen und Seniorinnen und Senioren miteinander ins Gespräch kommen können“, sagte Erster Bürgermeister Rolf Beuting beim Spatenstich.
Wie Kinder den Entwurf mitgeprägt haben
Das Besondere an dem Projekt ist seine Entstehung: Der Wunsch nach einem gemeinsamen Treffpunkt wurde erstmals in einer Anliegerversammlung zum Neubau der Kindertagesstätte St. Nikolaus geäußert – also von den Bürgerinnen und Bürgern selbst. Der Ort ist damit aus dem Viertel heraus entstanden.
Da bei dieser Versammlung vor allem Erwachsene dabei waren, wurden im nächsten Schritt Kinder der Kita St. Nikolaus und der James-Loeb-Schule mit eingebunden. Es entstanden zahlreiche Bilder und viele Ideen. Die Vorstellungen der Kinder wurden an die Planer weitergegeben und flossen in den Vorentwurf ein, der anschließend noch einmal im Viertel vorgestellt wurde.
Künftig soll am Längenfeldweg ein Ort für viele entstehen: mit Spielmöglichkeiten für Kinder, Angeboten wie z. B. Slackline und Tischtennis für Jugendliche sowie Sitzbereichen, die Familien, Seniorinnen und Senioren und die Nachbarschaft zum Verweilen und Austauschen einladen.
Ein weiterer Schritt zu einem inklusiven Murnau
Nach dem Skatepark am Bahnhof folgt mit der Spiel- und Begegnungsstätte am Längenfeldweg ein weiteres inklusives Projekt im öffentlichen Raum. Ziel ist es, Orte so zu gestalten, dass möglichst viele Menschen sie nutzen können – unabhängig von Alter, Lebenssituation oder Behinderung. Damit setzt der Markt Murnau seinen Weg zu einem inklusiven und integrativen Murnau fort.
Der Markt Murnau dankt allen Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen, die sich eingebracht haben.
Foto: Der erste Spatenstich am Längenfeldweg brachte alle Beteiligten zusammen.
(v.l.): Kinder der James-Loeb-Grundschule, Angelika Pütz-Ollendorf (Seniorenbeirat Murnau), Felix Scholl (Kinder- und Jugendvertretung Murnau, Christoph Kloyer (Landschaftsarchitekt), Florian Steinbach (Wohnbau Weilheim), Bürgermeister Rolf Beuting, Angelika Schmid (LEADER), Landrat Anton Speer, Peter Seeling (Garten- und Landschaftsbau).
« Zur Übersichtsseite der News
« Zurück zur Startseite