Ein Hand hält ein Smartphone hoch worauf eine Warnmeldung von NINA zu sehen ist. (c) Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe
(c) Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Bundesweiter Warntag 2026 


Der Bundesweite Warntag findet in diesem Jahr am 10. September statt. Er ist eine gemeinsame Aktion von Bund, Ländern und Kommunen zur Erprobung von Warnkanälen.

Dabei werden viele verschiedene Kanäle erprobt, mit denen die Menschen in Deutschland vor Gefahren gewarnt werden können. Hierzu zählen unter anderem Radio und Fernsehen, Warn-Apps wie NINA, Stadtinformationstafeln, Sirenen, Lautsprecherwagen, Infosysteme der Deutschen Bahn und der Mobilfunkdienst Cell Broadcast.

Zuständig sind auf Bundesebene das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK), auf der Ebene der Länder die jeweiligen Innenministerien und auf der Ebene der Kommunen in der Regel die für den Katastrophenschutz zuständigen Behörden.

 

Wie läuft der Bundesweite Warntag ab?
Gegen 11:00 Uhr löst das BBK die Probewarnung über das sogenannte Modulare Warnsystem (MoWaS) aus. Gleichzeitig lösen die
teilnehmenden Länder und Kommunen ihre lokalen Warnkanäle – beispielsweise Sirenen oder Lautsprecherwagen – aus. Gegen 11:45 Uhr
erfolgt die Entwarnung. Nähere Informationen finden Sie unter: www.bbk.bund.de/bundesweiter-warntag

 

Was ist der Cell Broadcast?
Warnungen direkt auf das Handy mit Cell Broadcast. Cell Broadcast ist ein Mobilfunkdienst, der seit Februar 2023 das Versenden von Warnnachrichten direkt auf mobile Endgeräte ermöglicht. Er ist Teil des Warnmixes in Deutschland. Mit keinem anderen Warnkanal können wir mehr Menschen erreichen, denn der Dienst funktioniert auch ohne App. Seit dem 25. November 2025 werden über Cell Broadcast auch Entwarnungen versendet. Voraussetzungen für Cell Broadcast: Damit Sie Nachrichten erhalten, sind wir auf Ihre Mithilfe angewiesen:

✓ Stellen Sie sicher, dass Sie die aktuellen Updates Ihres Betriebssystems installiert haben. Vergewissern Sie sich, dass ein Betriebssystem-Update für Android (Version 11 oder höher) oder iOS (Version 16.1 oder höher) durchgeführt wurde.
✓ Damit Sie die Probewarnung empfangen können, muss Ihr Handy eingeschaltet und darf nicht im Flugmodus sein.

Ältere Geräte können Cell Broadcast-Nachrichten zum Teil nicht empfangen. Auf der BBK-Website finden Sie Informationen der Mobilfunknetzbetreiber und Endgerätehersteller zu den Einstellungsmöglichkeiten.

Inhalte der Cell Broadcast-Warnung: Cell Broadcast-Nachrichten enthalten aus technischen Gründen nur wenig Text. Sie benennen die Art der Gefahr und die wichtigste Handlungsempfehlung. Nähere Informationen erhalten Sie über den eingebundenen Link auf die BBK-Warnungsseite www.warnung.bund.de.

 

Warnsystem steht für reale Lagen zur Verfügung
Das Warnsystem ist auch während der bundesweiten Probewarnung am 10. September 2026 jederzeit einsatzbereit. Bei Bedarf können die zuständigen Behörden wie gewohnt die Menschen über MoWaS und seine Kanäle erreichen und vor realen Gefahren warnen.

 

Umfrage zum Bundesweiten Warntag 2026
Start der Umfrage am 10. September 2026 um 11:00 Uhr Am Bundesweiten Warntag 2026 wird die technische Infrastruktur der Warnung in Deutschland mittels einer Probewarnung erprobt. Über eine öffentliche Online-Umfrage haben Sie die Möglichkeit, Ihre Erfahrungen mit der Probewarnung zu teilen und uns wertvolles Feedback zu geben. Es wird beispielsweise erhoben, über welche Kanäle Sie die Warnung erreicht hat. Die Umfrage startet am 10. September 2026 um 11:00 Uhr und endet am 17. September 2026 um 00:00 Uhr.

Wie können Sie an der Umfrage teilnehmen?
Über die Webseite www.warntag-umfrage.de oder die Warn-App NINA können Sie online an der Umfrage teilnehmen. Die Beiträge bleiben dabei anonym – weder bei der Erfassung noch bei der Auswertung sind Rückschlüsse auf die Teilnehmenden möglich. Durch die Umfrage haben Sie die Möglichkeit, die Warnabläufe in Deutschland per Feedback aktiv mitzugestalten und zu verbessern. Was passiert mit den Daten der Umfrage? Die Ergebnisse der Umfrage werden in einem Bericht zusammengestellt und voraussichtlich im Frühjahr 2027 auf der Webseite des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) veröffentlicht. Die Ergebnisse dienen als Basis für die Optimierung des nächsten Bundesweiten Warntags am 9. September 2027.

 

(Quelle: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe)


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