Markt Murnau Fußgängerzone Blick Süden (c)Florian Werner
Blick über die Murnauer Fußgängerzone in Richtung Estergebirge (c) Florian Werner

Beginn der Sommersaison: dwif-Studie bestätigt Bedeutung des Tourismus für Murnau


Mit dem Beginn der Sommersaison rückt der Tourismus in Murnau wieder stärker in den Blick. Welche wirtschaftliche Bedeutung er für den Ort hat, zeigt die aktuelle dwif-Studie „Wirtschaftsfaktor Tourismus für die Gemeinde Murnau a.Staffelsee 2024“.

 

Der Tourismus ist in Murnau ein wichtiger Wirtschaftsfaktor mit spürbaren Effekten vor Ort: bei Umsätzen, Steuereinnahmen, Arbeitsplätzen und Infrastruktur. Die dwif-Studie zeigt: Die Auswirkungen reichen weit über das Gastgewerbe hinaus.

 

Gerade jetzt, in den Osterferien und mit den ersten schönen Frühlingstagen, zeigt sich in Murnau wieder, wie wichtig der Tourismus für uns alle ist. Die Studie macht das auch in Zahlen deutlich. Es ist bekannt, dass jeder in den Tourismus investierte Euro mit 2,50 Euro zurückfließt. Das stärkt Gastronomie, Einzelhandel, Kultur und viele weitere Bereiche – und damit auch Strukturen, die für uns als Einheimische wichtig sind“, sagt Alexandra Thoni, Leiterin des Referats Tourismus und Kultur.

 

Wir wollen, dass Murnau lebendig und wirtschaftlich stark bleibt“, ergänzt Bürgermeister Rolf Beuting. „Deshalb setzen wir uns für eine lebendige Ortsmitte und gute Rahmenbedingungen für Gastgeber und Betriebe ein. Die Studie liefert uns auch dieses Jahr den Beleg dafür, wie wichtig es ist, den Tourismus als Teil unserer Gemeindeentwicklung mitzudenken.“

 

Stabile Übernachtungszahlen, höhere Ausgaben

Während die Zahl der Übernachtungen im Jahr 2024 stabil blieb, stiegen die Ausgaben der Gäste. Gäste in gewerblichen Betrieben gaben durchschnittlich 159,90 Euro pro Tag aus, 2022 waren es noch 144,80 Euro. In Privatquartieren lagen die Ausgaben bei durchschnittlich 90,90 Euro pro Tag, nach 88,00 Euro im Jahr 2022. Insgesamt stieg der touristische Umsatz seit 2022 um sieben Millionen Euro.

Tagesgäste tragen nach Angaben der Studie rund die Hälfte zum touristischen Bruttoumsatz bei und sind damit ebenfalls von großer Bedeutung für Handel, Gastronomie und Freizeitangebote in Murnau.

Die Studie zeigt außerdem die wirtschaftlichen Verflechtungen des Tourismus: Nach Abzug der Mehrwertsteuer ergeben sich 23,4 Millionen Euro direktes Einkommen aus der ersten Umsatzstufe. Hinzu kommen 11,8 Millionen Euro Einkommen aus Vorleistungen in der zweiten Umsatzstufe, etwa in den Bereichen Energieversorgung, Bau, Dienstleistungen und Handwerk.

 

Blick in die Zukunft

Der Inlandstourismus bleibt laut Studie in Deutschland stark. Mit Blick auf die kommenden Jahre bleiben Themen wie nachhaltige Mobilität, Besucherlenkung und Lebensqualität weiterhin von großer Bedeutung. Wichtig ist deshalb, dass alle Beteiligten im Gespräch bleiben – von Gastgebern über Politik und Verwaltung bis hin zu den Bürgerinnen und Bürgern, so wie zuletzt im Leitbildprozess des Blauen Landes.

Wer sich näher informieren möchte, findet die Ergebnisse der dwif-Studie ausführlich auf www.tourismus.murnau.de. Zudem hat die Zugspitz Region GmbH einen neuen Flyer veröffentlicht, der die wichtigsten Zahlen der Studie für Oberbayern übersichtlich darstellt. Er ist in der Tourist Information erhältlich.

 

Bildunterschrift: Blick über die Murnauer Fußgängerzone in Richtung Estergebirge (c) Florian Werner


« Zur Übersichtsseite der News
« Zurück zur Startseite