Bauleitplanung

Der Flächennutzungsplan ist Grundlage für die verbindliche Bauleitplanung (Bebauungspläne). Bebauungspläne schaffen die planungsrechtlichen Voraussetzungen für die Bebauung von Grundstücken. Sie sind verbindlich für Behörden und Planungsträger.

Die Bauleitplanung können Sie im Bauamt des Marktes Murnau einsehen oder sich über das Geoportal Bayern vorab informieren. Auf dieser Website erhalten Sie direkt – jedoch meist nicht tagesaktuell – Informationen rund um die Bauleitplanung. Der Besuch des Bauamtes des Marktes Murnau bei konkreten Bauvorhaben wird daher dringend empfohlen.

Neuaufstellung eines Bebauungsplanes „1. Änderung des Bebauungsplanes Maria-Antonien-Weg“ Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

B E K A N N T M A C H U N G

  Der Gemeinderat des Marktes Murnau a. Staffelsee hat am 18. September 2018 den Bebauungsplan „1. Änderung des Bebauungsplanes Maria-Antonien-Weg“ als Satzung beschlossen.

Dieser Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft (§ 10  Abs. 3 BauGB).

Er liegt mit Begründung ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung in der Marktgemeindeverwaltung Bauamt Murnau, Schloßbergstraße 10, während der allgemeinen Dienststunden auf und kann dort eingesehen werden.

Auf Verlangen wird über den Inhalt Auskunft erteilt.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1.      eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.      eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.      nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung dieser Änderung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

Außerdem können Entschädigungsberechtigte Entschädigung verlangen, wenn Ihnen in den §§ 39 bis 44 BauGB bezeichnete Vermögensnachteile entstanden sind. Die Fälligkeit des Anspruches entsteht durch schriftlichen Antrag beim Entschädigungspflichtigen.

Der Anspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile entstanden sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 Murnau a. St., 18.10.2018

MARKT MURNAU a. Staffelsee

  

Rolf Beuting

Erster Bürgermeister

Neuaufstellung eines Bebauungsplanes „Längenfeldweg Ost, Kommu-naler Wohnungsbau (Fl.Nr. 4249/1, Gemkg. Murnau)“ Bekanntmachung des Satzungsbeschlusses

B E K A N N T M A C H U N G

 Der Gemeinderat des Marktes Murnau a. Staffelsee hat am 25. September 2018 den Bebauungsplan „Längenfeldweg Ost, Kommunaler Wohnungsbau (Fl.Nr. 4249/1, Gemkg. Murnau)“ als Satzung beschlossen.

Dieser Bebauungsplan tritt mit dieser Bekanntmachung in Kraft (§ 10  Abs. 3 BauGB).

Der Bebauungsplan mit Planstand vom 25.07.2018 einschließlich der Textlichen Festsetzungen und Begründung vom 25.07.2018 sowie der Baugrunduntersuchung vom 02.03.2018, Schalltechnischer Verträglichkeitsuntersuchung vom 12.04.2018, Schutzgutbetrachtung vom 09.04.2018 und des Niederschlagswasserbeseitigungskonzeptes liegen ab Veröffentlichung dieser Bekanntmachung in der Marktgemeindeverwaltung, Bauamt Murnau, Schloßbergstraße 10, 1. OG, Zimmer 14, während der allgemeinen Dienststunden auf und können dort eingesehen werden.

Auf Verlangen wird über deren Inhalt Auskunft erteilt.

Auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzung von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie der Rechtsfolgen des § 215 Abs. 1 BauGB wird hingewiesen.

Unbeachtlich werden demnach

1.      eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften,

2.      eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und

3.      nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs,

wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit Bekanntmachung dieser Änderung des Bebauungsplanes schriftlich gegenüber der Gemeinde unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhaltes geltend gemacht worden sind. Dies gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2a BauGB beachtlich sind.

Außerdem können Entschädigungsberechtigte Entschädigung verlangen, wenn Ihnen in den §§ 39 bis 44 BauGB bezeichnete Vermögensnachteile entstanden sind. Die Fälligkeit des Anspruches entsteht durch schriftlichen Antrag beim Entschädigungspflichtigen.

Der Anspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die Vermögensnachteile entstanden sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

 

Murnau a. St., 18.10.2018

MARKT MURNAU a. Staffelsee

  

Rolf Beuting

Erster Bürgermeister

Energieeffiziente Bauleitplanung

Ein Beispiel einer energieeffizienten Bauleitplanung liefert der Landkreis Ostallgäu. Dort wird Ihnen Schritt für Schritt – von der Zieldiskussion bis hin zu Inbetriebnahme und Nutzung – erklärt, was beim energieeffizienten Bauen wichtig ist.

Leitfaden "Energieeffiziente Bauleitplanung" des Landkreises Ostallgäu

Grundsatzbeschluss des Marktgemeinderates

In den letzten Jahren ist im Gemeindegebiet Murnau eine deutliche Steigerung von Bauland- und Mietpreisen festzustellen. Bürger mit geringem und mittlerem Einkommen können sich die gestiegenen Mieten und Immobilienkosten nicht mehr leisten. Aus Sicht einer soliden und kontinuierlichen Gemeindeentwicklung ist die Gemeinde aufgefordert, für sozial ausgewogene Bevölkerungsstrukturen und Wohnverhältnisse zu sorgen. Der gemeindliche Handlungsbedarf ergibt sich auch aus den Vorgaben der §1 Abs.5 und § 1 Abs. 6 Nr.2 BauGB.

Der Markt Murnau a. Staffelsee wird daher künftig neues Bauland im Rahmen der gemeindlichen Planungshoheit nur ausweisen, wenn sichergestellt werden kann, dass damit die Ziele der Schaffung von bezahlbarem Wohnraum für Bevölkerungsgruppen, die sich auf dem freien Wohnungs- und Grundstücksmarkt nicht mit angemessenen ausreichenden Wohnraum versorgen können, gewährleistet werden kann. Insbesondere sollen auch der einheimischen Bevölkerung mit mittleren und niedrigen Einkommensgruppen Möglichkeiten geboten werden, am Ort wohnen zu bleiben.


Näheres regeln die Richtlinien "Kooperatives Baulandmodell für bezahlbaren Wohnraum".

Verfahrensrechtliche Ausführungsbestimmungen "Kooperatives Baulandmodell für bezahlbaren Wohnraum"

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Telefon: +49 (0)8841 476-171 und -174 
Telefax: +49 (0)8841 476-288

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