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25. September 2015
Reparieren lohnt sich!

Reparieren statt Wegwerfen

Eine kurze Nutzungs- und Lebensdauer und mangelnde Reparierfähigkeit von Produkten führen zu einem erhöhten Ressourcenverbrauch und Abfallaufkommen. Dies wirkt sich nicht nur negativ auf die Umwelt aus, sondern beeinträchtigt auch Verbraucherinteressen. Eine Untersuchung des Umweltbundesamtes hat erste wichtige Schritte aufgezeigt, um nachhaltigem Konsum und ökologischen Produkten einen rechtlichen Rahmen zu geben. In einer interdisziplinären Zusammenarbeit von Rechtswissenschaft und Akzeptanzforschung konnten Empfehlungen erarbeitet werden, die zivil- und öffentlich-rechtliche Instrumente umfassen. Hierzu gehört z. B. eine verpflichtende Herstellergarantieaussagepflicht oder eine Erweiterung der Verbandsklagebefugnisse.

Zur Verlängerung der Lebens- und Nutzungsdauer von Produkten bedarf es damit verschiedener, auch rechtlicher Instrumente. Welche rechtlichen Maßnahmen zur Verlängerung der Produktlebensdauer führen und was Käuferinnen und Käufer bewegt, eher langlebige und reparaturfreundliche Produktalternativen zu wählen, hat diese Forschungsvorhaben untersucht.

Den Forschungsbericht können Sie auf der Website des Umweltbundesamtes nachlesen.

Der Wunsch, Produkte ein längeres Leben zu verleihen, gibt es auch am Staffelsee: im Repair-Café. Dort helfen sich Mitglieder und Interessierte gegenseitig bei der Reparatur von Alltagsgegenständen.