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19. Juli 2016
Wasservögel wie den Schwan sollte man nicht füttern.

Bitte nicht füttern!

Für viele Menschen ist es eine große Freude, Enten, Schwäne und andere Wasservögel zu füttern. Zum einen kann das den Tieren in harten Wintern helfen, so die landläufige Meinung. Zum anderen können gerade Kinder beim Entenfüttern intensive Erfahrungen mit der Natur machen. Doch das Betteln der Tiere ist nicht auf deren zu geringen Nahrungsangebot zurückzuführen, sondern darauf, dass sie sich daran gewöhnt haben.

Sie gewöhnen sich auch an den Menschen und an die Futterstellen. Und dorthin kommen sie nicht nur im Winter, sondern auch zu anderen Jahreszeiten. Denn sie wissen instinktiv, dass es dort etwas zu fressen gibt. Und damit ist das Füttern von Wasservögeln meist unnötig.

Probleme mit verdreckten und verkoteten Badewiesen sind eine Folge. Doch oft fressen die Enten nicht das gesamte Futter, dass ihnen zugeworfen wird und dann im Wasser treibt. Das Brot weicht auf, sinkt an den Gewässerboden und verfault. Die biologischen und chemischen Prozesse dieses Abbaus verbrauchen große Mengen Sauerstoff, der Fischen und anderen Wassertieren fehlt. Es kann dazu kommen, dass Algen stark wachsen und das Gewässer "umkippt".

In vielen Städten ist es daher verboten, Wasservögel zu füttern. Der Markt Murnau a. Staffelsee verfügt bisher über keine derartige Regelung, doch appelliert er an den gesunden Menschenverstand: Bitte nicht füttern!

Weitere Informationen erhalten Sie auch auf der Website des LBV.

Kontakt

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