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04. Januar 2017
Zu Weihnachten findet Sie nur mehr selten hinein in unsere Wohnzimmer: die Fichte.

Fichten

Unbeliebt scheint sie zu sein. Zu unrecht? Über keinen anderen Baum wird so viel gestritten wie über die Fichte. Geschätzt als wichtigste forstliche Einkommensquelle, steht die Fichte andererseits für artenarme und besonders naturferne Forsten.

Mit der Wahl der Fichte zum Baum des Jahres 2017 gibt uns der NABU die Gelegenheit, über die künftige Entwicklung dieser Baumart zu diskutieren. In nur wenigen Regionen Deutschlands wächst die Fichte von Natur aus. Ohne den Einfluss des Menschen wäre sie eine regional sehr begrenzt vorkommende Waldbaumart, die es in den allermeisten Bundesländern gar nicht gäbe.

Tatsächlich aber ist sie heute mit 26 Prozent der Waldfläche die am stärksten verbreitete Baumart – zum Vergleich: Kiefer 22,9 Prozent, Buche 15,8 Prozent, Eiche 10,6 Prozent. Besonders hoch ist der Fichtenanteil in Bayern, Thüringen, Sachsen, Baden-Württemberg und Nordrhein-Westfalen. 

Erfahren Sie mehr über die Fichte. Denn auch wenn Sie glauben, diesen Baum bereits zu kennen, die Fichte wird Sie überraschen.

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