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21. Oktober 2017
Ist ein neuer Diesel auch ein guter Diesel?

Bessere Luft?

Bessere Luft gibt es nur, wenn alte Diesel gegen wirklich saubere Autos getauscht werden. Das sind vor allem Benziner oder Elektroautos. Viele Hersteller bieten Autobesitzern zurzeit Umtauschprämien für Dieselfahrzeuge an. Die Idee: Alte Euro 1- bis Euro 4-Diesel mit hohem Schadstoffausstoß sollen aus dem Verkehr gezogen werden.

Aber: Die Luftqualität wird nur dann besser, wenn Dieselfahrzeuge gegen saubere Neuwagen eingetauscht werden. Denn neu bedeutet nicht immer auch gleich sauber: Neue Dieselautos der Schadstoffklassen Euro 6a, 6b und 6c stoßen im realen Fahrbetrieb durchschnittlich bis zu sechsmal mehr Stickstoffdioxid aus, als erlaubt. Je nach Größe oder Fahrzeugmodell kann ein neuer Diesel somit theoretisch sogar mehr Schadstoffe emittieren als ein alter.

Auf der sicheren Seite – und vergleichsweise sauber unterwegs – sind Autofahrer mit Elektro-, Hybrid oder Gasautos oder Benzinern (bei Direkteinspritzern mit Partikelfilter). Bei Diesel-Pkw sind nur modernste Euro-6d TEMP- oder Euro-6-d-Fahrzeuge im praktischen Fahrbetrieb nach RDE (Real Driving Emissions) relativ sauber. Generell gilt: Kleine Autos sind schadstoffärmer und umweltfreundlicher als große.

Weitere Informationen zum Thema Diesel & Co. erfahren Sie auf der Website des Umweltbundesamtes.

"Umtauschprämie – Neuer Diesel, guter Diesel?"

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