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10. Februar 2017
Gegen den Asiatischen Laubholzbockkäfer wird nun aktiv vorgegangen. © Bayerische Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Was kommt auf uns zu?

Derzeit ist der ALB noch nicht aktiv. Seine Puppen überwintern im Holz. Derweil wurde am 3. Februar die Allgemeinverfügung durch die LfL veröffentlicht. Diese besagt auch, dass die Wirtspflanzen - dazu zählen aktuell 16 Gehölzgattungen in Bayern - in der Befallszone in einem Radius von 100 Metern um die betroffenen Bäume herum gefällt, kontrolliert und fachgerecht entsorgt werden. 

Darüber hinaus wird auch eine Quarantänezone eingerichtet, die ausgehend von der Befallszone einen Radius von zwei Kilometern hat. Welche Flächen und Grundstücke davon betroffen sind, können Sie auf der Karte "Quarantänezone" der LfL einsehen.

Mit Pflanzenschutzmitteln kann der Asiatische Laubholzbockkäfer nicht bekämpft werden. Denn die Larve lebt den überwiegenden Teil ihres Lebens im Holz und kann dort von Insektiziden nicht erreicht werden. Zudem ist in Deutschland kein Pflanzenschutzmittel zur Anwendung gegen den ALB zugelassen. Deshalb ist das Fällen befallener und befallsverdächtiger Bäume die wohl einzig sichere Methode - wie auch die Beispiele Neukirchen am Inn (Landkreis Passau, Bayern), Braunau am Inn (Österreich), Toronto (Kanada), Chicago (USA), Jersey City (USA) und Almere (Niederlande) belegen.

Weiterführende Informationen zum Thema "ALB" finden Sie auf unserer Website sowie auf der Seite der Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL):

Asiatischer Laubholzbockkäfer (ALB)

Landesanstalt für Landwirtschaft (LfL)

Kontakt

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